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Kunstsammlung des Rome Cavalieri

DIE ENTDECKUNG VON ACHILLES INMITTEN DER TÖCHTER DES LYKOMEDES
Giovanni Battista Tiepolo (Venedig 1696 – Madrid 1770)

Giovanni Battista Tiepolo war zweifellos der bedeutendste venezianische und europäische Maler seiner Zeit. Das große Gemälde "Die Entdeckung von Achilles inmitten der Töchter des Lykomedes" zelebriert die Tugenden der Eloquenz und des Intellekts. Am Vorabend des Trojanischen Kriegs hatte die Mutter des Achilles, die Göttin Thetis, eine Vorahnung, dass ihr Sohn sterben würde, wenn er für die Griechen kämpfte. So übergab sie ihn in die Obhut von König Lykomedes, der ihn als eine seiner Töchter verkleidete. Den Griechen jedoch war jedes Mittel recht, Achilles in ihrer Armee aufzunehmen, da sie der Prophezeiung glaubten, nicht ohne ihn gewinnen zu können. Also schicken sie den listigen Odysseus, um ihn ausfindig zu machen. Auf der Insel Skyros angekommen, breitete er vor den Augen der Töchter von Lykomedes seine mitgebrachten Schätze aus, darunter Juwelen, Schmuck, aber auch ein Schwert. Das Gemälde fängt genau den Augenblick ein, in dem Odysseus einen Kameraden das Kriegshorn blasen lässt, als wolle er vor dem Angriff des Feindes warnen. Trotz seiner Tarnung in Frauenkleidern, greift Achilles instinktiv zum Schwert und Odysseus, im roten Mantel, erkennt ihn.

DIE AUDIENZ BEIM KAISER
Beauvais-Wandteppich, 1725

Dieser äußerst seltene riesige Wandteppich zählt zu einem von zehn Stücken aus der Serie mit dem Titel Die Geschichte des Königs von China. Ein Exemplar befindet sich im Metropolitan Museum in New York, ein paar weitere im Getty Museum und die restlichen Exemplare der Serie in privaten Sammlungen in Europa. Vier Staatsoberhäupte erweisen dem Kaiser ihre Ehre; eine europäische Prinzessin fährt in einer Kutsche vor. Links im Hintergrund ist die verbotene Stadt abgebildet.

SAMMLUNG FRANZÖSISCHER UHREN

Eine erlesene Auswahl edler und seltener französischer Uhren, darunter Besitztümer von Herrschern wie Louis XIV und Napoleon III, zieren die öffentlichen Bereiche des Cavalieri

GALLÉ
Emile Gallé (Nancy 1846-1904)

Eine Auswahl 30 bedeutender Stücke aus der Gallé Sammlung findet sich im "Cigar Room" des Restaurants "La Pergola" (3 Michelin-Sterne). Gallé war Vorreiter und Begründer des Jugendstils sowie der Renaissance der modernen französischen Glaskunst.

Kaiserliche Bronzestatuen

Die Sammlung der außergewöhnlichen kaiserlichen Bronzestatuen ist in der Petronius Suite ausgestellt.

MEHRFARBIGER MARMORTISCH
Second Empire (1850)

Ein außergewöhnlicher, runder Tisch mit bronzenem Tischbein, mehrfarbigem Marmor und Nachbildungen römischer archäologischer Stätten in Mikromosaik.

HIRTENJUNGE
Berthel Thorvaldsen (Kopenhagen 1770-1844)

Bei der Gestaltung des Hirtenjungen wurde der Bildhauer von einem jungen römischen Model inspiriert; der Hund ist seinem Haustier nachempfunden. Obwohl er Däne war, lebte er in Rom und genoss hohes Ansehen bei Papst Pius VII. Die Originalskulptur befindet sich im Eremitage in Sankt Petersburg. Thorvaldsen zählt zusammen mit Canova zu den bedeutendsten Bilderhauern der Neoklassik.

KÖNIGLICHE STUHLSAMMLUNG AUS DEM 18. JAHRHUNDERT

Die beiden Stühle sowie der königliche Thron aus dem römischen Palast des Prinzen Massimo sind noch mit den Originalverzierungen aus Goldfaden versehen. Sie stammen aus dem Jahre 1740; der Tintenstempel "M" beweist die Herkunft des Stücks. Die Geschichte des Achilles ist im Hintergrund des Bildes auf einem seltenen Wandteppich von Louis XVI Beauvais (1790) abgebildet.

DER KUSS
Antonio Tantardini (Milan 1829-1879)

Tantardini meldete sich freiwillig Garibaldis Armee beizutreten und wurde in der Schlacht für ein vereinigtes Italien verwundet. Im Zuge friedlicher Ambitionen wandte er sich der Kunst zu. Der Kuss ist ein großartiges Beispiel für die Qualität seiner Arbeit. Besonders bemerkenswert ist die Detailtreue des gekippten Hockers und die herunterfallenden Blumen.

MINOS-STATUE
Cesare Zocchi (1875-1922)

Eine weiße Marmorstatue von Minos, dem König von Kreta, der von Poseidon für seinen Verrat bestraft und in die Unterwelt verbannt wurde, um einer der zwei Wächter der Hölle zu werden.

JUDITH MIT DEM HAUPT DES HOLOFERNES
Francesco del Cairo (Milan 1607-1665)

Del Cairo war wie auch Caravaggio bekannter Vertreter der Stilrichtung Chiaroscuro. Der extreme Hell-Dunkel-Kontrast in dem Bild unterstreicht den morbiden Charakter des Werks. Es zeigt Judiths Diener bei seinen Vorbereitungen, Holofernes Kopf in einem Sack verschwinden zu lassen.

MIKROMOSAIK DES KOLOSSEUMS
Constantino Rinaldi

Eine außergewöhnliche Mikromosaik-Platte, die das Kolosseum vor der von Papst Pius VII angeordneten Restauration im frühen 19. Jahrhundert zeigt. Unten rechts ist der Name des Künstlers "C. Rinaldi" in das Mosaik eingearbeitet. Rinaldi war während des 19. Jahrhunderts im Studio del Vaticano tätig.

Andy Warhols Dollarzeichen
Andy Warhol (1981)

"Wenn du mit deiner Kunst kein Geld verdienst, dann sag, es ist Kunst. Wenn du damit Geld verdienst, dann musst du sagen, es ist etwas anderes." (Zitat Warhols) Seine Dollarzeichen sollen daran erinnern, dass Gemälde zu Konsumgütern geworden und als Metapher für Geld zu sehen sind. "Anstatt ein Gemälde für 200.000 Dollar zu kaufen, sollte man, finde ich, das Geld nehmen, es zusammenbinden und an die Wand hängen." (Zitat Warhols)

DAS URTEIL DES PARIS
Giuseppe Bazzani (Mantova 1690-1769)

Viele Werke des romantischen Barockmalers sind in angesehenen Museen ausgestellt; eines davon im Louvre, nahe der Mona Lisa. Das Gemälde stellt den Machtkampf zwischen den drei schönsten olympischen Göttinnen um den Sieg des goldenen Apfels dar.

Alessandro Magnasco (Genoa 1667-1749)

Magnasco galt als einer der verführerischsten Künstler zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert und war für die Dramatik seiner Arbeit bekannt. Die Qualen und Ekstase werden in diesem Gemälde in Verwunderung und Faszination verwandelt. Ferdinando de Medici wurde zu seinem Schirmherrn. Magnascos Gemälde sind im Louvre, Eremitage, Getty, Metropolitan Museum und in den Uffizien in Florenz ausgestellt.

DIANA UND ATTEONE
Nicola Vaccaro (Naples 1637-1717)

Der Jäger Atteone überrascht Diana und ihre Nymphen beim Nacktbaden. Die tobende Diana verwandelt Atteone in einen Hirsch, der schließlich von seinem Jagdhund aufgefressen wird. Die Darstellung des blauen, drapierten Umhangs, insbesondere im Kontrast zu dem blassen Körper, ist bemerkenswert.

Carlo Cignani (Bologna 1628 – Forlì 1719)

Cignani war einer der großen Meister der Emilianischen Schule in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und zudem hochgeschätzt von den Familien der Medici und Farnese sowie dem Königshof von Wien. Seine Arbeit wirkte einen großen Einfluss auf Sebastiano Ricci, einen seiner Schüler, aus.

DER MALER DES FÜRSTENHAUSES
Frans Snyders (Antwerpen 1579-1657)

Snyders wird als bedeutendster flämischer Maler für Stillleben und Tiermalereien angesehen. Aus der Freundschaft mit Rubens entstanden gemeinsame Werke und auch in Van Dycks Gemälden tauchte er auf. Snyders galt als einer der frühen Spezialisten für Tier- und Pflanzenbilder.

Giuseppe Zaïs (Venice 1709-1784)

Zaïs war Meister auf dem Gebiet venezianischer Landschaftsmalerei im 18. Jahrhundert. Seine Werke sind in der National Gallery in London sowie in Museen in Paris, Madrid und Berlin ausgestellt. Dieses Gemälde gilt als sein Meisterwerk; es ist ein Werk einer vierteiligen Serie, die über dem Empfang und dem Concierge Desk hängen. Dreißig Jahre lang dauerte es, bis der Eigentümer alle vier Werke beisammen hatte; das letzte Gemälde erstand er im Auktionshaus "Christie’s" in London 2003.

Michele Antonio Rapous (Turin 1733-1819)

Die Werke des bekanntesten Malers aus dem Haus Savoyen sind in den meisten königlichen Residenzen in Piemont zu finden. Dieses Gemälde gehörte einst Gustavo Rol, dem bekanntesten Telepathen des 20. Jahrhunderts, der Persönlichkeiten wie Einstein, de Gaulle und Fellini durch seine hellseherischen und spirituellen Fähigkeiten in seinen Bann zog.

William James (London 1724-1783)

James war während seines Aufenthalts in England (1746-56) Schüler und Assistent Canalettos. Ganz nach dem Vorbild seines Meisters, erlangten auch seine Bilder von Venedig Berühmtheit. Seine Werke sind in der Royal Collection im Hampton Court Palace in London ausgestellt.

KOMMODE DES KÖNIGS VON POLEN

Die einzigartige Kommode ist aus Kingwood-Parkett gefertigt und mit Beschlägen aus vergoldetem Bronze verziert. Sie stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und gehörte einst Frederick Augustus II, dem Kurfürsten von Sachsen und König von Polen. Die Kommode wurde 1745 vom Warschauer Königsschloss in Auftrag gegeben und später von der Rothschild Familie für ihren Palast in Wien erworben.

BOULLE-KOMMODE

Diese bezaubernde, bronzene mit Boulle-Marketerie und Schildpatt gefertigte Kommode steht im Eingangsbereich der Imperial Club Etage.

MOSES TEILT DAS ROTE MEER

Wandteppich aus Brüssel aus dem 18. Jahrhundert; von J. Van der Borcht mit den Initialien BB (Brabant, Brüssel) versehen.

TRIUMPH DES MARS
Brüsseler Wandteppich (1729) Vabain und Daniel Leyniers

Dieser Wandteppich ist aufgrund seiner Größe (8m x 4m) und den kräftigen Farben außerordentlich selten; das Stück entstammt einer Serie mit dem Namen "Triumph der Götter".

Joseph Heintz (1596-1670)

Heintz war der Vorreiter der Venezianischen Schule und machte sich vor allem durch eindrucksvolle Darstellungen venezianischer Großveranstaltungen einen Namen. Dieses Gemälde zeigt die Ankunft des Bucentaurs (Bucintoro), einem repräsentativen Staatsschiff, mit dem die venezianischen Dogen jedes Jahr an Christie Himmelfahrt in See stachen, um die Vermählung Venedigs mit dem Meer zu feiern.

BRUNNEN "LA PERGOLA"

Ein wunderschöner Brunnen aus weißem Marmor aus dem 18. Jahrhundert mit zwei bezaubernden Delphinen inspiriert von Berninis Brunnen auf der Piazza Barberini. Zu finden ist das Kunstwerk im Eingangsbereich des Restaurants "La Pergola".

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